Felssturz im Kirnitzschtal

Felsstürze sind in einer Erosionslandschaft wie dem Elbsandsteingebirge nichts Besonderes; sie gehören dazu. Jedes Jahr passieren Dutzende kleinere und einzelne größere Felsstürze und kaum jemand nimmt Notiz davon. Was sich jedoch gestern Morgen im Kirnitzschtal nahe Bad Schandau ereignete, war spektakulär. Gegen 6 Uhr löste sich ein ca. 50 Tonnen schwerer Felsblock aus dem Hang und fiel mitten auf die Kirnitzschtalstraße, die seither an dieser Stelle für Fahrzeuge unpassierbar ist – siehe auch Information in der Sächsischen Zeitung. Glück im Unglück: niemand wurde verletzt. busse-der-linie-241-bad-schandau-hinterhermsdorf-die-g72802h

Der Felssturz hat Konsequenzen für den Straßen- und Schienenverkehr im Kirnitzschtal.

(C): M. Förster, Sächsische Zeitung

Beide Fotos: (C): M. Förster, Sächsische Zeitung

Bis auf weiteres verkehren Busse der Nationalparklinie 241 nach Hinterhermsdorf über Altendorf. Die Haltestellen zwischen Bad Schandau- Elbkai und Buschmühle können nicht bedient werden. Von der zeitweiligen Unpassierbarkeit sind auch Kirnitzschtalbahn und Individualverkehr betroffen.

Wie die Nationalparkverwaltung mitteilt, wird der heruntergefallene Felsbrocken in Regie des Landratsamtes Sächsische Schweiz- Osterzgebirge zügig zerkleinert und abtransportiert. Parallel dazu wird das im Hangbereich verbliebene Restgeröll gesichert oder entfernt. Man rechnet mit bis zu 14 Tagen für den Abschluss der Arbeiten. Bis dahin ist mit Verkehrseinschränkungen im Kirnitzschtal zu rechnen.

Nachtrag am 04.09.2014: Alle Wanderziele im und um das Kirnitzschtal sowie die Pensionen, Hotels und Gastwirtschaften sind zu Fuß erreichbar. Es gibt für Wanderer von echtem Schrot und Korn also keinen Grund, das Kirnitzschtal zu meiden.;-)

Stiegensanierung in der Wolfsschlucht

Die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz hat ab dem 27.8.2014 Korrosionsschutzarbeiten an der Stiege durch die Wolfsschlucht am Hockstein bei Hohnstein in Auftrag gegeben. An Wochenenden wird die beliebte Stiege durch die engen Felspartien dennoch begehbar sein. Unter der Woche ist ihre Sperrung zum reibungslosen und zügigen Ablauf der Arbeiten erforderlich. Eine Umgehung ist vor Ort ausgewiesen.

Die Hocksteinaussicht ist von der Sperrung nicht betroffen und von oben immer erreichbar.

Die Nationalparkverwaltung informiert umgehend, sobald die Arbeiten abgeschlossen sind.

(Quelle: Medieninformation Nr. 38/2014 der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz vom 26.08.2014)

Radtourismus in Sachsen

Sachsen, welches sich gern Schlösser- und Musikland betitelt, hat auch für Aktivtouristen einiges zu bieten. Selbst wenn das „Land von Welt“ auf 1000 Jahre Kulturgeschichte zurückblickt – landschaftliche hat es eine ebenso große Vielfalt zu bieten: das Elbland, die Sächsische Schweiz, das Oberlausitzer Bergland, die von Neiße und Spree durchflossenen Gebiete, das Erzgebirge, das Vogtland, die Leipziger Tieflandsbucht … diese und viele weitere Regionen laden Wanderer, Wassersportler, Naturfreunde und natürlich auch Fahrradfahrer zu überraschend abwechslungsreichen Aktivtouren ein!

Besonders für Radler gibt es in Sachsen jede Menge zu erleben: gut ausgebaute, wunderschöne Radwege führen Radbegeisterte durch vielfältige Landschaften und vorbei an außergewöhnlichen Kulturen, geben eine Einblick in bewegtes Großstadtflair ebenso wie in Regionen unberührter Natur und führen schließlich immer wieder zu besonderen Sehenswürdigkeiten wie prächtigen Burgen und Schlössern. Längst hat es sich unter Radtouristen herum gesprochen, wie vielfältig das Aktivland Sachsen ist! Zu den bekanntesten Radwegen in Sachsen zählen der Elberadweg, die Radwege entlang von Spree und Oder-Neiße-Radweg sowie die Mittelland-Route.

Der Elberadweg – einmal quer durch Sachen …
Vom Riesengebirge in Tschechien bis zur Nordsee – entlang der Elbe gibt es viel zu entdecken! Hinter Sachsen fließt die Elbe durch sechs weitere, deutsche Bundesländer. Der sie begleitende Radweg führt dabei auf überwiegend ebener Strecke und ist größtenteils asphaltiert. Am Elberadweg gibt es viel zu entdecken: vielfältige Landschaftsformen, einzigartige Städte und spannende Geschichte halten hinter jeder Kurve Neues bereit. Die Strecke ist besonders für Anfänger, Freizeitradfahrer und Familien geeignet und gilt seit Jahren unter Radtouristen als der beliebteste Radweg in Deutschland. Was aber keinesfalls bedeutet, dass der Elberadweg übersäht von Radfahrern ist. Die Strecke entlang der Elbe besticht durch eine gesunde Mischung von Großstadttrubel und weiter, stiller Natur! Eine beliebte Strecke durch Sachsen ist die mehrtägige Radtour am Elberadweg von Bad Schandau nach Dessau, welche im Elbsandsteingebirge mit seiner zerklüfteten Felsenwelt beginnt, durch weite Elbwiesen und historische Städte führt und an Naturschutzgebieten und UNESCO-Welterstestätten vorbeikommt.

Der Spreeradweg – Tradition pur im Herzen von Sachsen
Der 420 Kilometer lange, vom ADFC als 4-Sterne-Route qualifizierte Spreeradweg, führt von der sächsischen Oberlausitz durch die Lausitz und den Spreewald bis nach Berlin. Der Radweg ist überwiegend asphaltiert und bietet auf wenig befahrenen Straßen und separaten Radwegen naturnahen Fahrspaß für Radurlauber. Im sächsischen Teil besonders bemerkenswert sind die Sonnenuhren in Taubenheim, die typischen Lausitzer Umgebindehäuser, Bautzen mit der beeindruckenden Altstadt sowie die Braunkohleabbaugebiete in Nordsachsen.

Der Oder-Neiße-Radweg – ein Radweg, 2 Flüsse, 3 Länder
„Die fließende Grenze“, welche der Oder-Neiße-Radweg auf über 465 Kilometern begleitet, führt Fahrradfahrer zu entlegenen Orten: Entlang der polnischen Grenze bis zur schönen Ostsee erleben Radfreunde naturnahe Etappen durch Sachsen, Preußen und Pommern. Der 4-Sterne qualifizierte Oder-Neiße-Radweg besticht in Sachsen vor allem durch seine unberührten Flusslandschaften an der Neiße, den altehrwürdigen Städten Zittau und Görlitz und dem zum UNESCO-Welterbe gehörenden Fürst-Pückler-Landschaftspark. Außerdem gewährt er einen Einblick in die Geschichte der vom Tagebau geprägten Landschaften der Lausitz. Empfehlenswert ist zum Beispiel eine mehrtägige Radtour an Neiße und Oder von Zittau nach Usedom, bei der man die schönsten Abschnitte des Oder-Neiße-Radwegs beradelt und auch entlegenere Sehenswürdigkeiten wie das Kloster St. Marienthal, den Rosengarten in Bad Muskau, das das Naturparadies Oderbruch entdeckt, bevor man den über 40 Kilometer langen, feinen Sandstrand von Usedom erreicht.

Von Fröschen und Städten zu den schönsten Flüssen … Weitere Radwege in Sachsen
Neben den bereits genannten, bekannten Radwegen bietet Sachsen eine große Vielzahl an kürzeren Radwegen, welche für Fahrradfans nicht minder interessant sind! So gelten zum Beispiel Froschradweg und der Fürst-Pückler-Weg als Geheimtipp für Liebhaber von flachen Radwegen. Auf dem Froschradweg mit seinen ausgedehnten Wäldern und unzähligen Seen, besteht die Möglichkeit, die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit Sachsens einzigem UNESCO-Biosphärenreservat, sowie die deutsch-sorbische Zweisprachigkeit kennen zu lernen. Der Fürst-Pückler-Weg führt vorwiegend durch die Niederlausitz. Die ADFC-Klassifizierung zum 3-Sterne-Radweg zeugt von seiner Qualität. Benannt wurde der Weg nach Herrmann Fürst von Pückler-Muskau, einem der bedeutendsten Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts.

Weitere Anlässe für ausgedehnte Radtouren bieten regionale Routen in der Oberlausitz, im Erzgebirge oder Vogtland, fordern aber gleichzeitig auch mehr Antritt. Sie sind daher besonders unter Mountainbike-Fahrern beliebt. Ebenso abwechslungsreich, aber durch ein wenig mehr städtisches Gebiet führend, bietet die D4-Mittellandroute in Sachsen Radtouristen eine besonders spannende Mischung aus gebirgigen und flachen, städtischen und ländlichen Abschnitten. Ausgehend von Aachen führt die Mittellandroute einmal quer durch Deutschland und verbindet in Sachsen die Radregionen Elberadweg und Sächsische Schweiz mit den Routen in der Oberlausitz sowie an Spree und Oder-Neiße.

Informationsmaterial für Fahrradfahrer

Egal, ob ein- oder mehrtägig, jede Radtour sollte gut vorbereitet sein! Und was könnte da besser helfen, als ein gutes Kartenmaterial? Denn auch wenn die meisten Radwege in Sachsen mittlerweile über eine übersichtliche Beschriftung verfügen – eine gute Karte ist die halbe Miete! Hierzu bieten sich zum Beispiel Fahrradkarten der Verlage BVA, Esterbauer und Grünes Herz an. Besonders sind die bikeline-Radtourenbücher, die ADFC Radtourenkarten oder die Karten von Doktor Barthel zu empfehlen. Kartenmaterial für den Elberadweg erhalten Sie zum Beispiel beim Esterbauerverlag „Bikelinekarte Elberadweg 1“ von Prag nach Magdeburg, ab 13,90 € im Handel.

Wer eine mehrtägige Radtour plant, sich aber vor dem Anschaffen von Radtaschen und dem beschwerlicheren Fahren damit drücken möchte, dem ist eines der vielen Radreise-Angebote diverser deutscher Aktivreiseveranstalter ans Herz zu legen. Neben der „Tourismus GmbH Land und Leute“, einem Spezialisten für geführte Radtouren in der Oberlausitz, bietet der Radreiseveranstalter AugustusTours flexible Angebote für individuell reisende Radtouristen in Sachsen. Besonders am Elberadweg, an welchem AugustusTours als einer der ersten Radveranstalter Angebote schnürte, ist der Dresdner Radreisespezialist ein kompetenter Ansprechpartner für Radurlauber, die gern einmal eine individuelle Radtour in Sachsen erleben möchten. Weitere Informationen zu den Radwegen in Sachsen sowie zu buchbaren Urlaubsangeboten erhalten Sie unter www.augustustours.de!

(Gastbeitrag von Lisa Frank, Augustus Tours, Dresden)

Nationalpark- Turnuswanderung: Vom tiefsten Punkt Böhmens zum größten Felsentor Europas

Es gibt etwas Neues in der Nationalparkregion Sächsisch- Böhmische Schweiz: Von Ostern bis Ende Oktober 2014 führt Nationalparkführer Ralf Schmädicke naturinteressierte Neugierige auf einer naturkundliche Wanderung durch den Nationalpark Böhmische Schweiz.

Die Tour startet an jedem ersten und letzten Sonntag im Monat um 10:30 Uhr am Grenzeck in Schmilka und führt zunächst ins tschechische Hrensko, wo Interessierte am Fähranleger zur Gruppe stoßen können*. Bitte gültige Personaldokumente mitführen! Vom tiefsten Punkt Böhmens aus geht es weiter zu Europas größtem Sandstein- Felsentor, dem Prebischtor. Unterwegs werden die Teilnehmer über das Konzept des Nationalparkes Böhmische Schweiz informiert und genießen seine ganz besonderen Reize. Über den wildromantischen Gabrielensteig führt die Tour nach Mezni Louka und über das malerisch gelegene Dorf Mezna wieder zurück ins Elbtal. Je nach Auslastung des Weges im ersten Teil der Strecke kann die Tour auch in entgegengesetzter Richtung durchgeführt werden.

  • Strecke: ca. 19 km und bis zu 750 ansteigende Höhenmeter.
  • Unterwegseinkehr ist am Prebischtor, in Mezni Louka, in Mezna und am Ende der Tour in Hrensko möglich.
  • Die Tour wird je nach Witterungs- und Wegeverhältnissen, Gruppengröße und Tagesform der Teilnehmer über verschiedene Routen geführt. Eine wiederholte Teilnahme kann deshalb sehr lohnend sein.
  • Veranstalter: Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz als Turnuswanderung
  • Leitung: Nationalparkführer Ralf Schmädicke (Natursaxe®)
  • Preis: 12 EUR pro Person; 25 EUR für Familien mit Kindern.
  • Zusätzliche, nicht im Preis enthaltene Optionen: Maut am Prebischtor, Kahnfahrt durch die Edmundsklamm (je 4 € für Erwachsene)
  • Eine telefonische Anmeldung unter 01511/7205037 bis zum Freitag vor der Tour hat sich als sinnvoll erwiesen.
  • Hinweise zur Anreise: In Schmilka steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Diese sind oftmals bereits in den frühen Morgenstunden vollständig belegt. Es wird deshalb empfohlen, mit der S-Bahn S1 bis Schmilka- Hirschmühle (+ Fähre auf die rechte Elbseite) oder mit dem Bus der Linie 252 zum Treffpunkt anzureisen. *Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit der S-Bahn S1 bis Schöna und weiter mit der grenzüberschreitenden Personenfähre oder mit dem grenzüberschreitenden roten Touristenbus nach Hrensko zu gelangen und dort zur Gruppe zu stoßen. Bei Anreise direkt bis Hrensko ist eine vorherige telefonische Abstimmung mit dem Nationalparkführer erforderlich!

Turnuswanderung im Nationalpark Sächsische Schweiz: Schroff und lieblich – Wilde Felsenwelt im Schmilkaer Gebiet

Am Grenzeck in Schmilka, dort wo alle Wanderwege beginnen, strömen an Wochenenden Scharen von Wanderern und Kletterern bergwärts. Spätestens am Ortsende verteilen sich jedoch Gruppen und Einzelkämpfer fein säuberlich im Gelände. Was zunächst aussieht wie eine Massenveranstaltung wird schnell zum Geheimtipp. Zwischen Ostern und Ende Oktober treffen sich naturinteressierte Nationalpark- Besucher an jedem ersten und letzten Samstag im Monat, um mit Nationalparkführer Ralf Schmädicke durch die Schmilkaer Felsenwelt zu wandern. Sie erleben dabei herrliche, naturbelassene Laubmischwälder, die Basaltsäulen des Großen Winterbergs, spannende Waldbilder und die wilde Felsenwelt des Schmilkaer Kessels. Start ist jeweils um 10:30 Uhr am Grenzeck.

  • Strecke: je nach Variante 12 bis 15 km und bis zu 650 stetig ansteigende Höhenmeter im ersten Teil der Tour
  • Unterwegseinkehr ist im Gasthaus auf dem Großen Winterberg sowie zum Ende der Tour in Schmilka möglich. Es wird jedoch Rucksackverpflegung empfohlen.
  • Die Tour wird je nach Witterungs- und Wegeverhältnissen, Gruppengröße und Tagesform der Teilnehmer über verschiedene Routen geführt. Eine wiederholte Teilnahme kann deshalb sehr lohnend sein.
  • Veranstalter: Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz als Turnuswanderung
  • Leitung: Nationalparkführer Ralf Schmädicke (Natursaxe®)
  • Preis: 12 EUR pro Person; 25 EUR für Familien mit Kindern.
  • Eine telefonische Anmeldung bis zum Vorabend unter 01511/7205037 hat sich als sinnvoll erwiesen.
  • Hinweis zur Anreise: Im Ort steht nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung. Diese sind oftmals bereits in den frühen Morgenstunden vollständig belegt. Es wird deshalb empfohlen, mit der S-Bahn S1 bis Schmilka- Hirschmühle ( + Fähre auf die rechte Elbseite ) oder mit dem Bus der Linie 252 anzureisen!

Campieren im Gebirge kann teuer werden

Übernachten in der freien Natur kann herrlich sein! Frische Luft, reine Naturgeräusche, Verbundenheit mit den Ursprüngen – so etwas findet man nur noch selten. Denn es ist längst nicht mehr überall erlaubt. Besonders restriktiv wird das in Nationalparks, Naturschutzgebieten und Sonderschutzgebieten gehandhabt. Wird man beim Campieren im Grünen erwischt, kann das richtig teuer werden. Bis zu fünfstellige Strafzahlungen werden fällig, je nachdem wo man sich erwischen läßt. Eine interessante Zusammenfassung der österreichischen “Konditionen” lieferte der “Standard” in einem Beitrag: http://derstandard.at/2000002170723/Zelten-und-Biwakieren-im-Gebirge-kann-teuer-werden?dst=t.co.

Dagegen ist die Praxis des Freiübernachtens (Boofens) in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ausgesprochen liberal. An insgesamt 57 Stellen im Nationalpark darf in der freien Natur übernachtet werden. Lediglich offenes Feuer und Zelten außerhalb ausgewiesener Zeltplätze sind verboten. Es wäre mal interessant zu erfahren, wie mit dieser Thematik in anderen Großschutzgebieten umgegangen wird. Nicht um zu relativieren, sondern eher um den Wert dieser gepflegten Bergsteigertradition ermessen zu können. Welchen Wert etwas hat(te), bemerkt man nämlich oftmals erst, wenn es verloren gegangen ist.

Zugang zur Basteibrücke teilweise gesperrt

Auf Grund eines Steinschlages im Bereich der Basteibrücke mußte der Zugang von der Restaurant- und Hotelseite aus heute vorübergehend gesperrt werden. Bei dem Steinschlag wurde eine Person verletzt. Von der Neurathener Felsenburg aus war der Zugang zur Basteibrücke jedoch möglich. Grundsätzlich war der Zugang auch von der Hotelseite aus möglich, jedoch nur auf dem Umweg über die Schwedenlöcher talwärts und von Kurort Rathen aus wieder bergwärts.

Nachdem eine Firma aus dem benachbarten Stadt Wehlen die Hindernisse beseitigt hatte, konnte der Weg gegen 15:30 Uhr wieder freigegeben werden. Auch dieser Vorfall verdeutlicht, dass im Elbsandsteingebirge jederzeit mit Steinschlag und Felsstürzen gerechnet werden muss. Im Gebirge findet seit seiner Entstehung ein stetiger Erosionsprozess statt. Die damit verbundenen Gefahren muss jeder Besucher des Elbsandsteingebirges auf eigenes Risiko tragen, da sie sich weder zeitlich noch räumlich vollständig vorhersehen oder verhindern lassen. Natur bedeutet immer auch Gefahr, ob im Nationalpark oder im Landschaftsschutzgebiet Sächsische Schweiz!

(Quelle: Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz)

Schwedenlöcher wieder frei

Der beliebte Wanderweg durch die Schwedenlöcher im Rathener Gebiet ist wieder frei. Die durch den Starkregen in der vergangenen Woche angerichteten Schäden wurden von der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz beseitigt.

(Quelle: Tourismusverband Sächsische Schweiz via Facebook)

Schwedenlöcher nach Starkregen gesperrt

Wie die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz mitteilt, muß der Wanderweg durch die Schwedenlöcher vorübergehend gesperrt werden. Der Starkregen des gestrigen Tages hat den beliebten Wanderweg teilweise unpassierbar gemacht.

(Quelle: http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/aktuelles/news/wanderweg-schwedenloecher-nach-unwetter-gesperrt/)

Neuer Infopunkt in historischer Blockscheune öffnet am 8. Mai 2014

Anläßlich der Eröffnung eines weiteren Infopunktes im Gelände der Waldhusche in Hinterhermsdorf veröffentlichte die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz die nachfolgende, auszugsweise widergegebene Medieninormation. Von besonderem Interesse für Freunde der Natur und des Nationalparks dürfte das Informationsangebot des Leiters der Nationalparkverwaltung, Dr. Dietrich Butter sein. Dr. Butter informiert über Hintergründe, naturschutzfachliche Planungen und technische Umsetzung der Waldpflege im Nationalpark und stellt seine Ausführungen zur Diskussion. Eine gute Gelegenheit, sich fachliches Hintergrundwissen anzueignen und die Praxis der Waldpflege im Nationalpark kritisch zu hinterfragen.

Nationalparkverwaltung eröffnet Infopunkt in historischer Blockscheune in Hinterhermsdorf –

Informationsabend zur Waldpflege mit dem Nationalparkleiter

Am Donnerstag, den achten Mai 2014 um 17:30 Uhr eröffnet die Nationalparkverwaltung mit Unterstützung des Ortschaftsrates und dem Heimatverein Hinterhermsdorf eine neue Ausstellung in der historischen Blockscheune im Gelände der Waldhusche in Hinterhermsdorf. Historische Waldgewerke und Informationen zur Lebensweise der Wölfe in der Region und deren Verbreitung werden dort anschaulich vorgestellt.

Aus Anlass der Eröffnung informiert der Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Dietrich Butter anschließend in der Blockscheune zur Waldpflege im Nationalpark. Hintergründe, naturschutzfachliche Planungen und technische Umsetzung werden erläutert und zur Diskussion gestellt.

In der Nationalparkgemeinde Hinterhermsdorf stießen Art und Umfang der Waldpflege und der davon verursachten Wegeschäden im vergangenen Winter auf Kritik und Unverständnis. Die Veranstalter möchten dies aufgreifen und hoffen, dass viele interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zur Diskussion nutzen.

Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt.

Bitte nutzen Sie den Parkplatz Ortsmitte/Haus des Gastes – ca. 15 min. Fußweg bis zum Beizehaus/Blockscheune.